Die Dezentrale

Netzwerk für marktwirtschaftliche Kompetenz


Visionen braucht die Klimapolitik

Die Klimapolitik hat sich in eine Sackgasse manövriert. National wie europäisch treiben die hohen Kosten eines regulativen Klein-Klein Industrie aus dem Markt, während weltweit kaum jemand dem deutschen und europäischen Vorbild folgt. Die wachsende Kritik von Industrie und Gewerkschaften entlädt sich ausgerechnet an den marktwirtschaftlichsten Instrumenten der Klimapolitik. In dieser Situation braucht es ein Umdenken – und neue Ideen.

Solche Ideen entwickelt das Dezentrale-Mitglied Jochen Andritzky in seinem Buch Visionen braucht das Land. Darin entwirft er Zukunftsbilder, die helfen, aus dem deutschen Klimalabyrinth herauszufinden: kleinteilige Regulierung und Subventionen zu überwinden, Zielkonflikte offen zu benennen – und den Weg zu einem globalen Emissionshandel zu ebnen.

Im R21-Klimapodcast „Der Preis ist heiß“ diskutiert Jochen Andritzky diese Kernthesen mit Dezentrale Gründer Nils Hesse. Gemeinsam identifizieren sie weitere Instrumente, die auf die Vision eines globalen, reziproken Emissionshandels einzahlen.

Das Papier von Jochen Andritzky und Nils Hesse zur Ausweitung des EU-ETS auf andere Länder finden Sie hier.



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